Schon wieder Gluten – Rita und das Brot
- drjuditbenda
- márc. 27.
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Ich habe mich neulich mit einer sehr alte, liebe Freundin über Gluten unterhalten. Sie erzählte mir ihre eigene Geschichte.
Vor vielen Jahren, als noch niemand wusste, was Gluten ist, bemerkte sie, dass sie nach dem Verzehr von Brot Bauchschmerzen und Blähungen bekam.

Sie hatte ohnehin vor, zum Arzt zu gehen und sich untersuchen zu lassen, so häufig und unangenehm war ihr. Doch bevor sie zum Arzt gehen konnte, kam ihm eine Idee: Wenn sie Nudeln aß, wurde ihr nicht übel. Beides enthielt Weizen, also konnte der Weizen nicht die Symptome verursachen. Folglich musste etwas im Brot die Ursache sein. Also begann sie zu experimentieren und verzichtete fortan auf gekauftes Brot.
Sie fand in einer handwerklichen Bäckerei ein Sauerteig-Roggenbrot und aß es. Und siehe da, ihre Symptome verschwanden.
Seitdem sind über 30 Jahre vergangen, und die Symptome sind nicht wieder aufgetreten. Inzwischen hat sie sich eine eigene Mühle gekauft, backt ihr eigenes Vollkorn-Sauerteigbrot aus Bio-Getreide und, Gott sei Dank, es geht ihr gut.
Als sie das Brotbacken lernte, verzichtete sie größtenteils auf Weißmehl und Zucker und verlor innerhalb eines Jahres ohne große Anstrengung 10 kg. Und das war genau das, was sie sich gewünscht hatte.
Ritas Geschichte hat mir sehr gefallen, und sie ähnelte vielen Erzählungen von Teilnehmern an Brotbackkursen. Das heißt, die in den Kursen gebackenen Sauerteig- oder sogar Hefebrote lösen bei ihnen keine Beschwerden aus, während sie gekauftes Brot nicht vertragen. Es ist also nicht das Gluten, das ihre Symptome verursacht, sondern die Zusatzstoffe im Brot.
Ich möchte betonen, dass es in dieser Geschichte nicht darum geht, dass Gluten keine Symptome verursacht. Es kann sehr schwerwiegende Symptome hervorrufen. Vielmehr geht es darum, dass wir die Zusatzstoffe im Brot als möglichen Krankheitsfaktor nicht ignorieren sollten.